2017

Congoroo

Automaten werden benutzt, Geräte werden gebraucht, Klischees werden bedient. Ein Instrument wird gespielt. Diesen Unterschied nur allzu deutlich zu machen, ist das große, verschwitzte, laute und lebendige Anliegen der Band Congoroo. Eine Gruppe, wie sie sympathischer, humorvoller, spielfreudiger und freundschaftlicher nicht aus dem Probenraum hätte fallen können. Wer Schweinerock sucht, wird enttäuscht - zu einladend und feinsinnig die Melodien. Wer Wohlfühlpop für den behaglichen Feierabend wittert, sieht sich teuflischem Charme, an dessen Fingerkuppen die Hornhaut schmerzt, gegenüber gestellt. Doch das Spielerische darf sich nicht zu Ernst nehmen. Und überhaupt ist Persönliches langweilig. Congoroo erzählen Geschichten,textlich sowie musikalisch mit einem kleinen bisschen Wahnsinn.

BABAYAGA

BABAYAGA gehört seit einigen Jahren zu den aktivsten Live-Acts in der Liga der jungen deutschen Ska-Bands; durch permanente Bühnenpräsenz haben sich die sieben Musiker aus Jena, Berlin und Kiew eine schwer tanzerprobte Fangemeinde erspielt. Nach über 300 Konzerten im In- und Ausland begab man sich 2010 wieder ins Studio und veröffentlicht nun bei Skanky ́Lil Records (Antwerpen), dem Label der britischen Ska-Legende Mark Foggo, den lange angekündigten dritten Longplayer „Funky Drop“. Die Musik von BABAYAGA basiert auf einer außergewöhnlich kreativen Entwicklung im Spannungsfeld zwischen jamaikanischer Tradition und deren moderner Interpretation. Auf dem musikalischen Fundament von Reggae und Ska lässt man gekonnt Elemente aus Latin, Funk, Pop und Jazz zur Geltung kommen. Die Band beweist einmal mehr das sie die energiegeladene Atmosphäre ihrer Konzerte auch ins Studio übertragen kann, das Ergebnis ist ein exzellent produziertes mitreißendes Album.

Kelso Lane

Seit der Gründung im Jahr 2004 haben sich Kelso Lane dem Unkonventionellen verschrieben. Den sieben Musikern aus Magdeburg ist es gelungen eine tanzbare, unverwechselbare Melange aus vielen verschiedenen Musikstilen zu kreieren. Nach zehn Jahren der musikalischen und persönlichen Weiterentwicklung, Studium in verschiedenen Städten und Reisen durch die Welt, profitierte ihre Musik von den vielfältigen Eindrücken und Erfahrungen auf dem Weg in die Gegenwart. Den Zuhörer erwartet eine leidenschaftliche Mischung aus deutschen, englischen und italienischen Songs, die mithilfe verschiedenster Instrumente auf den Punkt gebracht werden. Von den ersten drei Alben (Melancholy 2006, First Take 2007, Shake ya pAss 2011) bis zum aktuellen Material lässt sich der Reifeprozess dieser Band wie eine Ratte mit einem Knüppel verfolgen.

Syntension

SyntensionisteineMetal-Bandmiteinemgewissenetwasmehr. Die Band glaubt fest daran, dass außergewöhnliche Geschichten auch außergewöhnlich in der Musik erzählt werden sollten. Wenn etwas Besonderes passiert, warum es dann in eine hübsches, herkömmliches, Standard-Lied verpacken? Syntension haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Rock-Clinches über Bord zu werfen und den Musikhörer aus ihrer Comfort Zone zu schmeißen — trotzdem werden die Clinches, wenn nötig, hervorgeholt und demselben Hörer ins Gesicht gerieben. Es gibt eine Zeit und einen Ort für tanzbares Easy-Listening und ebenso für vertracktes „Was zum Teufel war das denn?!“ Das Ergebnis ist Progressive Metal und davon gibt es längst nicht genug auf der Welt.

Ninetynine

Ninetynine is a 5-piece Hardcore band from Erfurt, Germany. Founded in january 2014 by Markus (guitar), Tobias (drums) and Robert (bass). In August 2014 they released their first 5-song EP „DIY“. Thomas and Matthias joined the band in 2016. After writing tons of new stuff they started doing shows with the new line- up and moved into the studio again to record their second EP „II“, which was released on June 2016. The band is right now planing to go back to the studio by november 2016 to record a full length album.

Sirene

Nicht nur der Gesang der Frontfrau und Bassistin lässt regelmäßig die Körperbehaarung rauer Seemänner und die Wände nebliger Musikhöllen erzittern, auch der Sound von „Sirene“ vermag auf sonderbare Weise ähnliche Klangwunder. Denn während sich die „Sirene“ den Wahrhaftigen aus dem Leib singt, gibt die Seemanns-Riege einen Teppich aus Slidegitarre, tanzbarem Pop- und verwunschenem Stonerrock. Songs wie „Die böse Saat“, „Die Schöne und das Meer“ und „Mächtiges Nichts“ sind aufrichtig und schaurig schön. Wer also ein echter Seemann ist, lässt sich neben dem billigen Fusel an Bord von „Sirene“ betören.

Shiffys

Vor ungefähr drei Jahren, suchten vier verzweifelte Dorfkinder nach einer Freizeitbeschäftigung, welche den tristen Alltag etwas erträglicher machen sollte. Da keiner Modelmaße besaß und eine Schauspielkarriere völlig ausgeschlossen wurde, blieb ihnen nur noch eine Wahl, Rockstar!

Deeptown

Nach vielen Jahren der Finsternis und des Akustischen Verfalls gibt es nun einen Lichtblick. Deeptown! Die Reinkarnation des Crossover. Eine Mischung aus Rap,Funk,Rock,Metal und Hardcore die einem die Ohren vom Stamm rüttelt.