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Danke!

Wir bedanken uns bei allen Helfern, Besuchern und Künstlern für ein wundervolles FAK-FESTivals 2017. Die Bilder folgen in Kürze.

Keine Wiese, keine DJs

Leider richtig gelesen. Es wird in diesem Jahr keinen zweiten Open-Air-Bereich mit elektronischer Musik zum FAK-FESTival geben. Die Bowlebar und Cocktailbar werden auf dem Bühnengelände zu finden sein.

Kurze Erklärung folgt – längere Erklärung weiter unten:
Eigentümer des Grundstücks, auf dem wir bisher unsere DJ-Wiese hatten, ist die Ernst-Abbe-Stiftung Jena. Seit letzten Jahres vermietet die Abbe-Stiftung das Grundstück in den Sommermonaten an die Betreiber des Daheme, die dort ihren „Garten“ mit einer Bar betreiben. Im letzten Jahr hatten wir noch eine Sonderstellung, die uns erlaubte, das Grundstück an einem Wochenende zu benutzen. Das taten wir in Abstimmung mit dem „Garten“.
In diesem Jahr waren jedoch die Betreiber zu keinerlei Kompromiss bereit und möchten uns nicht auf ihrer Wiese haben. Die Abbe-Stiftung hätte dies zwar durchsetzen können oder zumindest vermitteln können, entschied sich jedoch dafür, die Entscheidung der „Garten“-Betreiber zu unterstützen.
Dadurch kommen einige Schwierigkeiten auf uns zu. Die knappe Kalkulation der letzten Jahre stützte sich immer auf die Erfahrungen und Zahlen des Vorjahres. Durch weniger Besucher und dementsprechend weniger Getränke ist die Gefahr eines Defizits enorm gestiegen. Daher möchten wir euch bitten, uns dennoch an unseren Bars und Essensständen durch den Konsum von unseren günstigen Speisen und Getränken weiterhin zu unterstützen.
Das FAK-FESTival wird weiterhin keinen Eintritt kosten und die Preise wollen wir auch nicht erhöhen.
Trotz dieses Rückschlags blicken wir jetzt nach vorn und machen zusammen mit euch am Wochenende das Beste daraus.

Lange Erklärung:
Das bereits erwähnte Gelände neben der Urania-Sternwarte stellte uns für diese Veranstaltung bis dato immer die Ernst-Abbe-Stiftung unter Zahlung einer Miete zur Verfügung. Im letzten Jahr wurde das Grundstück von Mai bis Oktober (erstmals – und damals als einmalig kommuniziert) an die Betreiber des Wirtshauses „Daheme“ am Johannisplatz (Haschke, Winter & Klemm GbR) verpachtet, die auf der Wiese eine Sommerbar mit dem Namen „Garten“ betreiben. Wegen der Überschneidung der Nutzung wurde im vergangenen Jahr im Pachtvertrag festgehalten, dass die Durchführung unserer Veranstaltung zu gewährleisten ist. Auch in diesem Jahr meldeten wir die Nutzung des Geländes bei der Stiftung an und gingen von einem positiven Ausgang der Nutzung wie gewohnt aus. Nach Absprache und Kompromissen zwischen den Betreibern des „Garten“ und uns, führten wir die Veranstaltung im letzten Jahr in Kooperation durch. Wir waren damit einverstanden, dass die Bar der Betreiber mit den deutlich höheren Preisen geöffnet bleiben kann, was dem gerade frisch geöffneten „Garten“ in Sachen öffentlicher Wahrnehmung sicherlich nicht geschadet haben sollte.
In diesem Jahr wurde widererwartend erneut ein Vertrag mit dem Wirtshaus „Daheme“ geschlossen, in welchem festgehalten ist, dass einzelne von der Ernst-Abbe-Stiftung genehmigte Veranstaltungen, zu gewährleisten sind.
Gegenüber der Ernst-Abbe-Stiftung wurde von den „Garten“-Betreibern der Zustand des Rasens nach der Veranstaltung (und bis heute) bemängelt, woraufhin uns Herr Schult von der Ernst-Abbe-Stiftung mitteilte, dass man sich aus diesem Grund dazu entschieden hätte, uns das Grundstück nicht zur Verfügung zu stellen. Eine Stellungnahme unsererseits wurde nicht verlangt. Mängel an dem Grundstück hätten durch die Betreiber bei uns angezeigt werden müssen, ein entsprechender Überlassungsvertrag wurde geschlossen und definiert diesen Sachverhalt.
Wir sehen hier eindeutig wirtschaftliche Interessen im vordergründigen Bestreben seitens der „Garten“-Betreiber, die gern neben unserer Veranstaltung ihre eigenen Umsätze maximieren möchten. Wir können die Begründung, dass der Rasen dauerhaft geschädigt worden wäre, in keiner Weise nachvollziehen – zumal es dort keinen Rasen gab. Es handelt sich vielmehr um eine wilde Wiese, die auch nach einigen Wochen wieder genauso aussah wie zuvor. Wir haben uns auch gegenwärtig ein Bild vom Zustand der Wiese gemacht und können beim besten Willen keine Beschädigung feststellen.
Ohne dieses Gelände als Veranstaltungsfläche verliert die Veranstaltung nicht nur ihren Charakter: Unser Sicherheitskonzept, als auch unsere gesamte Kalkulation hinfällig. Wir wären gezwungen unsere Preise drastisch erhöhen, was zusätzlich die zu erwartenden Besucherzahlen und entsprechenden Umsätze kaum kalkulierbar machen würde. Gleichfalls widerspricht dies der Grundidee unserer Veranstaltung. Aufgrund dessen ist die Kalkulation der Veranstaltung derzeit stark gefährdet. Bereits gemachte Verträge sind einzuhalten und würden für die Studierendenschaft ein erhebliches finanzielles Defizit bedeuten.
Es wäre ein Verlust für die Studierenden und die Stadt Jena, wenn wieder ein über Jahre, durch studentisches Engagement gewachsenes, soziokulturelles Jahres-Highlight unserer Fakultät eingestampft wird und wir diese Tradition wegen eines Stückchens zertrampelter Wiese und dem wirtschaftlichen Interesse eines einzelnen Unternehmens aufgeben müssen.
Aus diesem Grund: Unterstützt uns auf unserem Gelände und schont des Rasen des „Gartens“. Wir hoffen, unterm Strich dann trotzdem im nächsten Jahr wieder das FAK-FESTival durchführen zu können. Dies liegt jedoch am Ausgang der diesjährigen Veranstaltung.

Termin 2017

Wie ihr das schon oben seht, geh es wieder los.

Auch 2017 ist das FAK-FESTival wieder am Start.

Diesmal am 16. und 17. Juni 2017.

Wie freuen uns jetzt schon diebisch auch Euch und auf die Party !

Juni 2018 Jena

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